Die Spielregeln des Bierkastenrennens

§ 1:  Teilnehmen kann jeder, der sich im Vollbesitz seiner geistigen Fähigkeiten beim Start des Bierkastenrennens mit den erforderlichen Hilfsmitteln einfindet.

§ 2:  Es gibt beim Bierkasten die folgenden 3 Leistungsklassen:

A. Die 10 Liter Klasse:
In der Königsklasse gehen Teams mit jeweils einer Kiste Bier mit exakt 10 Litern Kraftstoff an den Start. Dies ist üblicherweise eine Kiste mit 20 0,5l-Flaschen.

B. Die 8 Liter Klasse:
In der Standartklasse gehen Teams mit jeweils einer Kiste Bier mit exakt 7,92 Litern Kraftstoff an den Start. Dies entspricht üblicherweise einer Kiste mit 24 0,33l-Flaschen.

C. Die 5,5 Liter Klasse ( nur für Frauen )
In dieser Klasse gehen Teams mit großem Vorbau, wenig Hubraum aber großem Zylindervolumen an den Start. In der Regel wird mit dem Krombacher-11 Kasten gegangen, der allerdings auch mit Flaschen anderer Biersorten bestückt sein darf. Der Kasten muss allerdings auf jeden Fall 11 Flaschen mit je 0,5l enthalten. Dies ergibt 5,5l Liter Kraftstoff.

D. Biersorten
Es darf frei gewählt werden, ob nun Kölsch, Pils, Export, Weizen oder gar Alt getrunken wird. Es muß nachweislich mindestens 4,8 % Alkohol enthalten. Dieses bleibt allein den Teams überlassen, wobei die persönliche Erfahrung eine große Rolle spielen kann.
Wichtig: Das Bier ist in jedem Fall selbst mitzubringen !

E. Ausgeschlossen sind:
Gemischte Kästen, gemischte Biersorten, gemischte Flaschengrößen, Dosenbier, Faßbier


§ 3:  Fouls, die einen unfairen Vorteil herbeiführen, werden selbstverständlich nicht gedultet. Es sollte Ehrensache sein auf einen fairen und im Geiste des Sportes geführten Wettkampf zu bestreiten.

§ 4:  Die Rennleitung ist berechtigt eventuelle Fouls zu ahnden, jederzeit und ohne Widerrede ist den Anweisungen Folge zu leisten.

§ 5:  Folgende Fouls werden als solche offiziell angesehen und wie folgt geahndet:

A. Verschüttetes Bier
Verschüttet ein Team-Mitglied wissentlich oder unwissentlich, freiwillig oder unfreiwillig, so ist es verpflichtet dies umgehend bei der Rennleitung zu melden und sich eine dem verschüttetem Bier entsprechende Menge Kraftstoffes aus den Reservoires der Rennleitung für den entsprechenden Unkostenbeitrag zu trinken.

B. Täuschung der Rennleitung
Wird die Rennleitung am Start schon getäuscht, indem man große mit kleinen Bierflaschen mischt, um die Menge des Kraftstoffes unauffällig zu reduzieren, wird automatisch Arglist unterstellt. Das Team wird - sobald dieses bekannt wird - disqualifiziert.

C. High-Speed-In-Out-Technik
Nicht gerne gesehen sind Teams, die gegen Ende des Rennens die altbekannte In-Out-Technik anwenden, um auf der Zielgeraden noch in den letzten Sekunden zu punkten. Deshalb wird auch der Pilot der sich auf der Zielgeraden - oder sonstwo - überdurchschnittlich häufig übergibt, genauestens beobachtet. Wird daraufhin eine unfaire Wettkampftechnik festgestellt wird dies mit zusätzlichem Kraftstoff von der Rennleitung geahndet.

D. Flaschen im Kasten
Während des Rennens dürfen sich maximal zwei Flaschen außerhalb des Kastens befinden.

§ 6:  Das Startgeld für das diesjährige Bierkastenrennen wird am Tage des Rennens erhoben und beträgt 2.-- EUR pro Teilnehmer, die zu 100% in die lustigen Sach- und Lach-Gewinne und unsere Umlagen für Website, Flyerdruck, Equipment etc. eingehen.

 

Diese Regeln orientieren sich an dem Regelwerk von www.bierkastenrennen.de. Vielen Dank an dieser Stelle.